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Reiki:

Die Reiki bedeutet in Verbindung mit der Quelle der universellen Lebensenergie zu sein. Diese Lebensenergie kann mittels Handauflegen durch den Eingeweihten auf andere Personen oder Tiere übertragen werden. 

Reiki wird immer von Zonen disharmonischer Struktur angezogen und entfaltet dort seine Wirkung. Für den Reiki-Behandler bedeutet dieses häufig, dass er den Drang verspürt, seine Hände auf einen bestimten Bereich legen zu wollen und dass die Hände dort regelrecht "festkleben".

Eine Reiki-Ganzkörperbehandlung dauert ca. 1 Stunde. Auf der Körpervorderseite und Rückseite werden die Hände an verschiedenen Körperbereichen ca. 3 Minuten lang aufgelegt. So wird der ganze Körper gut mit Energie versorgt. Die meisten Patienten erfahren dabei eine tiefe Entspannung, viele schlafen sogar ein. 

Reiki gibt es seit vielen Tausend Jahren. Im tibetischen und indischen Raum gibt es viele verschiedene Formen des Heilens durch Handauflegen.

Die Geschichte von Reiki:

Die heute angewandte Form des Reiki geht auf Dr. Mikao Usui zurück. 

Dieser kam am 15.08.1865 in der Nähe der japanischen Stadt Nagoya zur Welt. Er bekam in einer buddhistischen Klosterschule seine Ausbildung und tat sich durch eine schnelle Auffassungsgabe und einen unstillbaren Wissensdurst hervor.

Bereits in jungen Jahren erlernte er eine japanische Form des Qi-Gong. Als Erwachsener versuchte er  verschiedene Berufe, konnte sich doch nicht auf einen bestimmten Beruf einlassen. Er fand eine Anstellung als Sekretär  eines Ministers für Gesundheit und Wohlfahrt, wurde später selbstständig mit gutem Erfolg. Als dieser Erfolg jedoch um 1914 nachließ, brachte ihn dieses in eine Lebenskrise.

Er entschied sich für die spirituelle Lebenssuche, wurde Shintomönch und wanderte heilend und helfend durch Japan. Später wurde er buddhistischer Mönch. Er studierte intensiv die alten buddhistischen Schriften und übte sich in den Techniken spiritueller Bewusstseinserweiterung und Persönlichkeitsentwicklung. Bei diesen Studien wurde er auf eine Form der spirituell energetischen Heilung aufmerksam, bei der es nicht nötig ist, als Heilender Lebensenergie anzusammeln, bevor man heilen kann.

Um Zugang zu dieser Methode zu bekommen, beschloss Usui sich auf den heiligen Berg Kurama zu begeben und dort 21 Tage lang zu fasten und sich in tiefe Meditation zu begeben. Am frühen Morgen des 21. Tage sah er ein hellstrahlendes Licht auf sich zukommen, das ihn in die Stirn traf und ihn für mehrere Stunden in einen anderen Bewusstseinszustand versetzte. Als er aus diesem Zustand wieder erwachte, fühlte er sich ausgeruht und kraftvoll. Er besaß nun die Fähigkeit sich und andere mit der spirituellen Lebenskraft zu behandeln und in anderen ebenfalls die Fähigkeit, Reiki zu übertragen, zu wecken.

In Tokio gründete er die japanische Usui Gesellschaft für die Heilung mit Reiki und weihte ca. 2000 Schüler und 16 Reiki-Lehrer ein.

Usui verstarb an einem Schlaganfall am 9.03.1926 und ist auf einem buddhistischem Friedhof in Tokio begraben.

Der von Usui ausgebildete  Reiki Lehrer Dr. Chujiro Hayashi gründete eine eigene Reiki-Schule in Tokio und bildete weiter aus. Eine seiner Patientinnen, die US-Amerikanerin Hawayo Takata brachte das Usui-System des Reiki in die westliche Welt. Sie war schwer krank und wurde in Hayashos Klinik ein halbes Jahr lang täglich viele Stunden mit Reiki behandelt. Sie wurde Hayashis Schülerin und kehrte nach abgeschlossener Ausbildung nach Hawaii zurück. Sie gründete dort ein Reiki-Zentrum und machte Reiki zu ihrem Lebensinhalt. Sie lehrte in der ganzen Welt. Nach ihrem Tode im Jahr 1980 führten ihre Enkelin Phyllis Furumoto und ihre Freundin Dr. Barbara Ray die Schule fort. Die beiden trennten sich und gründeten jeweils eigene Organisationen.


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