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Dunkelfeld-Blutdiagnostik nach Prof. Dr. Günter Enderlein

Was ist ein Dunkelfeldmikroskop?

Im Hellfeldmikroskop werden die Objekte von unten durchleuchtet und sind dadurch teilweise unsichtbar, deshalb müssen sie eingefärbt werden. Das Bild ist vergleichbar mit dem Blick zum Himmel an einem klaren Sommertag. Man sieht nur die Sonne, alles andere wird überstrahlt.                                           
                           
Im Dunkelfeldmikroskop ist ein Kondensor eingebaut, der ein Überblenden verhindert und die Lichtbrechung verändert. Die Objekte werden von der Seite angestrahlt und erscheinen hell auf dunklem Hintergrund, vergleichbar mit dem Blick zum Sternenhimmel in der Nacht. Das Blut wird nicht eingefärbt und lebt unter dem Deckglas i.d.R. noch einige Tage weiter. Der Patient kann durch eine angeschlossene Videokamera einen Blick in die faszinierende Welt seines lebenden Blutes werfen. Dieses steigert die Motivation, notwendige Therapien zu beginnen und bietet im weiteren Verlauf der Behandlung die Möglichkeit, die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen.

Für die Untersuchung wird nur ein Tropfen Kapillarblut aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen benötigt. Daher eignet sich diese Untersuchungsmethode auch besonders für Kinder. Sie ersetzt jedoch keine schulmedizinische Blutuntersuchung, sondern ergänzt sie.e Behandlung von Kindern erfordert viel Einfühlungsvermögen. Ich nehme mir Zeit, damit besonders die Kleinsten Zutrauen zu mir fassen können.
             

Wer war Enderlein?


Prof. Dr. Günther Enderlein (1872-1968) studierte Naturwissenschaften und Physik mit dem Schwerpunkt Zoologie. Bei seinen Forschungen über den Errger des Fleckfiebers entdeckte er 1916 im Dunkelfeldmikroskop bewegliche Kleinstlebewesen. 
Ihres Aussehens wegen nannte er sie Spermite. Diese gingen mit höheren Bakterien Verbindungen ein und wurden dadurch spontan unsichtbar. 

Daher vermutete er dort Geschlechtsvorgänge, bei denen nicht höhere, sondern niedere Enwicklungsformen entstanden. Später wies er einen Organismus pflanzlicher Herkunft nach, den er Endobiont nannte und der über die Placenta auf jeden Menschen übertragen wird (endo = innen, bios = Leben). Es handelt sich um ein rein pflanzliches Eiweiß, welches mit dem Menschen in Symbiose d.h. zum gegenseitigen Nutzen lebt. 

Unter bestimmten Einflüssen kann sich dieser Endobiont jedoch höher entwickeln, über verschiedene Bakterienformen bis zu Pilzformen des Mucor racemosus Fresen, welcher uns nach dem Tod verwesen lässt und der Erde zurückgibt.

Diese Vielgestaltigkeit und Wandelbarkeit der Mikroben (Pleomorphismus) stand und steht noch heute im Gegensatz zur schulmedizinischen Lehrmeinung, alle Erreger, egal welcher Gattung, seien unveränderlich (Monomorphismus).

Die verschiedenen Entwicklungsstufen des Endobionten in einem Kreislauf nannte Enderlein "Cyclogenie (cyclos=Kreis, genos=Geburt). Für die Höherentwicklung des Endobionten spielt der pH-Wert des Blutes und Gewebes eine entscheidende Rolle:
Je sauer das Nährmedium, desto eher findet eine Höherentwicklung statt. Zu diesem Zweck produziert jede Mikrobe eine spezifische Säure.

Dem Fragekomplex des Pleomorphismus, der Symbiose und Cyclogenie der Mikroorganismen widmete Enderlein seine gesamte, über 40 Jahre dauernde Forschungstätigkeit. Er veröffentlichte über 500 Werke. Sein Hauptwerk "Bakteriencyclogenie" ist heute im Semmelweis-Verlag, Hoya erhältlich.


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